40 Jahre Mosaik in Reinickendorf

14.09.2026


Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner mit 3 Beschäftigten von Mosaik auf der 40-Jahr-Feier der Betriebsstätte in Reinickendorf

Zum offiziellen Auftakt des Jubiläumsfestes am 10. September in der Betriebsstätte Reinickendorf begrüßten Frank Jeromin für die Mosaik-Geschäftsführung, Betriebsstättenleiter Cornelius Haack und die Vorsitzende des Werkstattrats Margitta Jakob die Gäste. 

Auch Reinickendorfs Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner war zum Jubiläum gekommen. Sie betonte ihre langjährige Verbundenheit mit dem Standort. Nach den Grußworten und der Übergabe eines Spendenschecks über 300 Euro als Geschenk des Bezirks an die Betriebsstätte blieb viel Zeit für persönliche Begegnungen. Emine Demirbüken-Wegner sprach mit zahlreichen Beschäftigten und erfüllte viele Fotowünsche. Anschließend schnitt sie gemeinsam mit Cornelius Haack und Frank Jeromin die Geburtstagskuchen an. 
 

Musik, Tanz und viel gute Stimmung 

Für das Programm sorgten vor allem die Beschäftigten selbst. Eine Zirkus- und Tanzgruppe eröffnete das Bühnenprogramm im Hof. Anschließend wurden gemeinsam Schlager und Stimmungslieder gesungen. Für besondere Begeisterung sorgte die Michael-Jackson-Tanzperformance eines Beschäftigten. Auch die Fotobox wurde den ganzen Tag über rege genutzt. 

Am Grill bildeten sich zeitweise lange Schlangen und die Sitzbänke im Hof waren zu den Spitzenzeiten bis auf den letzten Platz belegt. Selbst ein kurzer Regenschauer konnte die gute Stimmung nicht trüben. 


Spenden vom Bezirk 

Mit der Betriebsstätte verbindet Emine Demirbüken-Wegner auch ein anderer aktueller Anlass. Wenige Tage vor dem Jubiläum übergab sie bereits einen Spendenscheck über 3.100 Euro für ein neues Sonnensegel

Das Geld hatten Seniorinnen und Senioren bei der 22. Reinickendorfer Sternwanderung im Juli gesammelt. Mehr als 250 Menschen nahmen daran teil und spendeten insgesamt 3.025,96 Euro. Die Bezirksbürgermeisterin rundete den Betrag auf 3.100 Euro auf. 

Gruppenfoto mit Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner und Spendencheck vor der Mosaik-Betriebsstätte in Reinickendorf. Außerdem abgebildet Betriebsstättenleiter Cornelius Haack sowie viele Beschäftigte und 2 Vertreter der Senioren
Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner überreichte bereits am 4. September gemeinsam mit Reiner Ruths und Annekatrin Kränzlein vom Vorstand Adelheidallee einen Scheck über 3.100 Euro an Standortleiter Cornelius Haack und Werkstattbeschäftigte von Mosaik.

 

Von 80 zu mehr als 200 Beschäftigten 

Die Geschichte der Betriebsstätte begann am 12. März 1986. Rund 80 Beschäftigte und Mitarbeitende aus den damaligen Zweigwerkstätten Heiligensee und Tegel zogen nach Alt-Reinickendorf. Zunächst nutzte Mosaik das Erdgeschoss des alten Industriegebäudes, in dem der Büroartikelhersteller Stolzenberg seinen Sitz hatte. 

Mit dem Standort wuchs auch der Platzbedarf. 1991 kamen Werkstatträume im ersten Obergeschoss und eine Kantine hinzu. Nach der Insolvenz von Stolzenberg konnte Mosaik ab 2008 das gesamte Gebäude nutzen. 

Auch die Arbeitsangebote entwickelten sich über die Jahrzehnte weiter. Dazu gehörten unter anderem Siebdruck und bis heute Buchbinderei, Industriemontage und Versanddienstleistungen für unterschiedliche Unternehmen. 

Aktuell arbeiten in der Betriebsstätte Reinickendorf mehr als 200 Beschäftigte
 

Seit 40 Jahren ein Teil von Reinickendorf 

Wie eng viele Beschäftigte mit ihrer Betriebsstätte verbunden sind, wurde auch beim Jubiläum deutlich. In Gesprächen berichteten sie positiv von ihrer Arbeit, ihren Gruppen und dem Miteinander am Standort. 40 Jahre nach dem Einzug ist die Betriebsstätte damit weiterhin fest im Bezirk verankert.